Kurz nachdem das Landgericht Leipzig den Betreiber von Kino.to zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt hat, legte eine Gruppe von Anonymous die Internetseite des Bundesjustizministeriums lahm.
Auf Twitter war gut eine Stunde nach Bekanntwerden des Urteils zu lesen: #OpKino just started! “TANGO DOWN:bmj.de #WeAreLegion #ExpectUs” – Was soviel heißt wie, die “Operation Kino” hat begonnen! Kurz nach diesem Tweet war die Seite des Bundesjustizministeriums “justiz.sachsen.de” außer Gefecht gesetzt und der man erhielt folgende Meldung:

Die Bundesministerin der Justiz twitterten als Antwort am Nachmittag: “Seite down aus Rache wegen kino.to? Das ist ein Urteil der unabhängigen Justiz. Wer Recht ändern will, muss es auch verstehen. #bmj”.
Die Vorgehensweise der Behörden im Bereich Internet sind derzeit für Websitebetreiber alles andere als “Optimal” und stellt sehr viele Projekte in Frage, denn man möchte nicht der Nächste sein, an dem ein Exempel statuiert wird. Ein schwieriges Thema für alle, doch Betreiber wie zum Beispiel in dem Fall von kino.to oder megaupload sollten da nicht unbedingt angeklagt, geschweige denn verurteilt werden, denn eine Lösung der Probleme gibt es noch immer nicht und trägt nur dazu bei, das die Wirtschaft weiter die Fäden in der Hand hat und den “kleinen Mann” auch weiter klein halten kann!
Im Big Business ist kein Platz für Ideen und Fortschritt, es sei denn Du unterwirfst Dich den Großen!


















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